"der blick für das nicht sichtbare"

Keine Malerei ohne Prozess.

Die offene Malweise lässt Dinge durch Verschwinden entstehen.

Landschaften sowie Figuren zerfließen.

Die Akteure lösen sich aus dem realen Raum.

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Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen

 

Arbeitstitel: "was bleibt, was geht"

 

Bei dieser Projektarbeit habe ich mich inhaltlich sehr mit Containern beschäftigt die ich in eine Werkgruppe mit dem Titel „continere“ zusammengefasst habe.
Viele vorbereitende Fotoarbeiten entstanden die mich zu neuen Gedanken- und Arbeitsgängen angeregt haben. Meine Sujets habe ich bei Entsorgungshöfen auf Baustellen, in Containerhäfen und in der Natur gefunden.

Alle Arbeiten in dieser Werkgruppe wurden farbiger, es wurden Ölfarben so eingesetzt, dass sie eine Art Signalwirkung haben und sich von den häufigen Grautönen der Hintergründe abheben. Viele Arbeiten entstanden auf den Rückseiten von alten ausrangierten Gemälden oder auf braunen schweren belgischen Leinen.
Die Arbeitsspuren und Notizen auf den Rückseiten der Leinwände blieben bestehen und waren so ein Stilelement, was den Arbeiten eine weitere Ebene gab.

In dieser Werkgruppe beschäftige ich mich inhaltlich mit unseren Konsumverhalten und unserer Wegwerfmentalität. Wir wollen alles und zwar immer und möglichst preiswert. Das funktioniert nur, wenn die tatsachlichen Kosten dieser Wünsche nicht einkalkuliert werden: Lohndumping, Kinderarbeit, unzureichender Arbeits- und Umweltschutz, Raubbau statt Nachhaltigkeit sind dann mit in der Einkaufstüte. Diese Inhalte sowie ein notwendiges Umdenken beschreibt meinen Titel „was bleibt, was geht“ dieser Projekt Arbeit und diese Thematik spielt in allen entstandenen Arbeiten unterschwellig eine Rolle.

 



 

 

 

 

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Übersichtsvideo: Ausstellung 2020 in der Galerie SK